Starters #1 von Lissa Price | Rezension

INHALT  Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ..

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INFOS  15,99 Euro, 400 Seiten, Starters-Doulogie: Teil 1#, Hardcover mit Schutzumschlag

COVER/GESTALTUNG  Das Cover ist recht futuristisch und modern gehalten. Der recht perfekte Menschenkopf, die Nacktheit, deuten auf die im Buch hingewiesene Body Bank hin und ist meiner Meinung nach sehr passend zu dem Thema an sich gewählt. Die Farben passen gut zueinander und die Schrift tut ihr Übriges.

HANDLUNG  Callie, die in größter Not in einen Vertrag bei der Body Bank der Enders unterschreibt, begleiten wir auf eine Reise durch einige Abenteuer. Der Plot ist zwar recht durchdacht, allerdings wirkt es auf mich zu durchdacht. Manche Teile der Handlung fand ich an den Haaren herbeigezogen und auch was Erklärungen auf die Welt und Ursachen auf dessen jetzigen Zustand sind rar gesät. Wenn sie denn einmal auftreten, sind sie recht lückenhaft und hinterlassen ein großes Fragezeichen in meinem Kopf. Spannung habe ich ebenfalls vermisst, alles wirkte so aufgesetzt. Die Dialoge waren teilweise sinnlos und überflüssig. Lediglich das Ende fand ich recht gut, gleichzeit war es aber auch schon wieder sehr dramatisch, wo ich dachte: what? Es war da wiederum zu viel des Guten, was mir beim Anfang gefehlt hatte.

CHARAKTERE  Callie war flach. Seeehr flach. Zu meinem Leidwesen kam ich gar nicht mit ihr klar. Sie ist eine Teenagerin, die sich auf der Straße nach dem Tod ihrer Eltern zusammen mit ihrem kleinen Bruder durchschlagen muss. Sie ist zwar sehr mutig, handelt durchdacht, doch ich konnte einfach keinen Charaktert an ihr erkennen. Ähnlich erging es mir mit Blake. Mir hat eigentlich alles bei ihm gefehlt und Sympathie konnte ich keinen einzigen Moment für ihn entwickeln. Ihre Beziehung zueinander basiert auch sehr auf den ersten Blick – da gibt es nichts Tiefes, nichts Handfestes, ja, sie kennen sich nicht mal richtig und trotzdem kitschen sie rum wie sonst was. Mir haben generell Tiefe gefehlt, Fehler, Ecken und Kanten.

SCHREIBSTIL  War recht einfach gehalten. Das Buch hat sich schnell weggelesen, man kam zügig voran trotz vieler Seiten. Es hat sich nicht gezogen, wirkte trotzdem ein wenig aneinander gereiht vom Stil her.

FAZIT  Es gibt definitiv um Längen bessere Dystopien. Trotzdem ist es eine nette Unterhaltung für zwischendurch, wenn auch die Charakter nicht sonderlich liebevoll ausgearbeitet worden sind, mal abgesehen zu den Beziehungen untereinander. Der Stil ist einfach gehalten, die Idee mal ein wenig anders, allerdings strahlt das Buch nicht gerade vor Wundertolligkeit und ist einfach nur unterer Durchschnitt.

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