Dark Village – Das Böse vergisst nie | Rezension

Worum geht es?

 Ein Ort, in dem das Böse lauert. Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich. Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte.

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Wie war mein Eindruck?

COVER/GESTALTUNG  Das Cover ist ein Hingucker für sich. Es wirkt schon so düster durch den Raben, aber auch durch diese schwarze, kursive Schrift. Aufpeppen tut das Ganze noch der ultraschicke schwarze Buchschnitt, der dem Buch das gewisse Etwas verleiht und nicht schlecht aussehen lässt. Es ist etwas anderes und definitiv gut.

HANDLUNG  Die Handlung erinnert mich ein wenig an Pretty Little Liars. Zumindest vom Grundgedanken her. Vier Freundinnen, unzählige Geheimnisse, nach zwanzig Tage ist eine von ihnen tot. Das Buch beginnt gut zwanzig Tage vor der Tat, allerdings springt es während des Verlaufs immer hin und her – mal zum Tattag, mal danach, dann wieder davor. Man kommt nur ein paar Tage weit, erlebt mit den Freundinnen einige pikante Geheimnisse, und dann ist es auch schon zu Ende und man wird im Regen stehen gelassen. Es ist definitv spannend, auch wenn es sich viel um Sex und den Kram dreht. Doch es ist nicht nur das, hierbei geht es um einen Jungen, der plötzlich auftaucht und komisch ist, eine merkwürdige Lehrerin, fragwürdige Mädchen … Spannung hält an, auch wenn man am Ende noch nicht weiß, wer denn ermordet geschweigedenn der Täter ist.

CHARAKTERE  Das Buch begleitet vier Freundinnen: Vilde, Trina, Nora und Benedicte. Außerdem gibt es eine Lehrerin, dessen Namen ich nicht einmal schreiben kann, und einen Jungen namens Nick. Jeder Charakter ist sehr speziell und hat seine eigenen Angewohnheiten und Merkmale. Da gibt es die Durchschnittliche, die hübsche Blondine oder den gruseligen Neuen. Sie sind alle sehr kompakt dargestellt, trotz der spärlichen Beschreibungen. Allerdings konnte ich nicht so recht mit ihnen warm werden, mit ihnen mitfühlen schon gar nicht.

SCHREIBSTIL  Der Stil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist mehr als einfach, liest sich irgendwie stockend und viele Beschreibungen fehlen. Es wird sich sehr auf den Dialog vertieft, aber leider konnte der mich auch nicht sonderlich überzeugen. Es wirkt sehr chaotisch, sinnlos und unzusammenhängend. Außerdem verwendet der Autor Jugendsprache und damit werde ich wirklich überhaupt nicht warm.

FAZIT  Ein durchaus spannendes Buch! Leider sehr kurz und man wird regelrecht gezwungen, die nächsten Teile zu lesen. Der Stil ist nicht der Knaller, mit den Charakteren wurde ich nicht so recht warm, auch wenn jeder seine eigenen Facetten hat. Allerdings überwiegen die Geheimnisse um den bevorstehenden Mord, was aber wiederum ziemlich an Pretty Little Liars erinnert!

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