Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover | Rezension

Worum geht es?

Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

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Wie war mein Eindruck?

COVER/GESTALTUNG  Das Cover ist ein Blickfänger – das knallige Pink in einem Klecksmotiv und dazu schwarz/weiße Schrift, die einmal die Titel und einmal den Namen “Will” ergeben, sind wahrlich ein Hingucker! In dem Buch befinden sich vor jedem Kapitelanfang Textauszüge bestimmter Lieder.

HANDLUNG  Die Geschichte beginnt mit dem Umzug der Familie Cohen von Texas nach Michigan. Layker, deren Vater vor ein paar Monate verstorben ist, ist alles andere als angetan von ihrem neuen zu Hause. Allerdings trifft sie schon gleich am ersten Tag auf Will, für beide ist es Liebe auf den ersten Blick – etwas Tiefes (und da fingen die Probleme auch schon an). Die Beziehung der beiden entwickelt sich innerhalb von drei Tagen rasant, ehe sie schließlich durch ein unvorhersehbares Ereignis ins Stolpern und Straucheln gerät- Es gibt keine langatmigen Stellen in diesem Buch, dafür sehr viele Höhen und Tiefen! Störend allerdings ist, dass es immer mehr wird, immer und immer wieder kommen neue dramatische, schicksalsändernde Sachen hinzu, wo man sich denken kann: Äh, was? Es passiert Schlag auf Schlag und ein Ereignis ist für manchen eventuell auch nicht allzu passend ausformuliert und eingebracht worden. Ein paar Taschentücher kann man sich vorsichtshalber auch zur Seite legen! Ausgeschmückt wird die Geschichte mit einer großen Prise an Poetry Slam, an dessen manche Stellen man eine Gänsehaut bekommen hat, mit so vielen schönen Worten! Das Ende schließt die Geschichte eigentlich ab, warum ein Folgeband noch kommen mag, keine Ahnung.

CHARAKTERE  Layken ist ein 18-jähriges Mädchen, dass erst vor kurzem ihren Vater verloren hat und nun auch noch umziehen muss – weit weg von Texas. In manchen Situationen kommt sie recht naiv rüber, Missverständnisse entstehen, weil sie die Leute einfach nicht ausreden lässt bzw. recht schnell eingeschnappt ist. Nichtsdestotrotz liebt sie ihre Familie über alles, steht für sie ein und sagt gern ihre Meinung. Will hingegen ist sehr ruhig, seine Leidenschaft ist Poetry Slam und er kümmert sich warmherzig um seinen kleinen Bruder Caulder. Kel als auch Caulder sind wirklich Zucker und einfach nur Neunjährige, die gerne zusammen Blödsinn aushecken. Auch Julia, Laykens Mum, ist ein offener, liebenswürdiger Mensch, den man einfach gern haben muss. Dann gibt es noch Eddie, einen wirklich faszinierenden Charakter, mein liebster eigentlich im ganzen Buch. Zusammen mit Gavin ist sie noch ein Stück toller.

SCHREIBSTIL  An sich ist der Stil einfach gehalten. Bei dem Poetry Slam-Stellen hingegen merkt man deutlich, wie die Autorin mit den Worten umgehen kann, sie richtig wählt und setzt, ehe sie ein wahres Kunstwerk ergeben. Das Buch hat man auch recht schnell durchgelesen.

FAZIT  Ein unterhaltsames Buch mit einem erfrischenden Poetry-Slam-Aspekt! Leider sind die schnellen, tiefen Gefühle zwischen Layken und Will nicht so ganz nachvollziehbar, allerdings haben viele andere Charaktere an interessanten Ecken geglänzt. Hin und wieder wird es an Handlung etwas zu viel des Guten, dennoch lässt es sich zügig und gut mit einem schönen Schreibstil weglesen.

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