Uni, Ausland, Freizeit | Eingefangen

Inzwischen ist richtiges Aprilwetter eingekehrt. Und mit dem April beginnt auch wieder die Uni. Natürlich nicht ganz ohne Meckern, Stöhnen und genervtes Stirnrunzeln. Hat man einmal recht stolz einen Plan zusammengeschustert, der halbwegs zeitlich passt, so wird letztendlich doch alles über den Haufen geworfen und einfach mal spontan die Startzeit neu entschieden. Herrlich. Nach ein paar Tagen hat sich das allerdings nun auch eingepegelt, die Sonne strahlt und die gute Laune ist auch nicht weit entfernt.

Guten Grund für super Laune habe ich tatsächlich – vor zwei Wochen bekam ich die Zusage für mein Praktikum in London. Ich habe die Antwort noch am gleichen Tag erhalten, an dem ich mit meinem jetztigen Chef gesprochen habe. Das nenne ich mal wirklich flink. Am Montag wurde der Vertrag unterschrieben und per Post zurück geschickt – oh Gott. Und nun schwanke ich zwischen zügelloser Freude, Unglauben und erste Bauchschmerzen, gefolgt vom Realisieren, wie lang doch eigentlich vier Monate sein können. Noch vor ein paar Monaten habe ich rumgetönt: Ach, vier Monate, die Zeit verfliegt doch wie nichts. … Aber tut sie das wirklich? Wenn ich komplett allein in einem fremden Land bin, einer anderen Sprache und Kultur? Vier Monate sind irgendwie doch schon lang. Nicht einfach mal zwei Wochen Auf Wiedersehen und dann Da bin ich wieder.

Morgen kommt eine Freundin zu mir, mit der ich gerne zusammenziehen möchte. Daher wollen wir uns ein paar Zimmer und Wohnungen ansehen, ein paar Mails schreiben, über Oyster-Cards und SIM-Karten informieren und natürlich die Stipendien-Anträge ausfüllen. Uff. So viel Zettelei, ich seh schon gar nicht mehr durch. Hier der Laufzettel, da eine Bescheinigung, da Erasmus, hier Bafög, und oh!, das Unternehmen nicht vergessen. Andererseits freue ich mich schon wahnsinnig auf die Arbeit und ich plane schon ein wenig, was ich dort so unternehmen möchte, gerade am Wochenende. Wahrscheinlich werde ich einmal meine Großtante besuchen, durch Oxford bummeln und eventuell, wenn ich nicht ganz pleite sein sollte, noch die Harry Potter Studios erkunden.

AprilNeben der ganzen Auslandsplanung gab es natürlich auch Mädelstage. Wir haben lecker gegessen und einen Hugo getrunken, sind mit Rad an der Elbe entlang zum Stadtpark und haben am kleinen Wasserfall Feuertänzern zugesehen. Außerdem haben uns ein paar Enten beim Eis essen Gesellschaft geleistet. Alles in allem kann ich sagen, dass die Stadt gar nicht mal so hässlich ist, wie ich immer gedacht habe. Sie hat ihre schönen Seiten und ich bin wirklich überrascht, was man alles entdecken kann. Wir sind im Dom gewesen, haben die alte Hubbrücke überquert (in den Brettern waren dann Namen geschnitzt, eine schöne Idee!) und haben die strahlende Sonne mit ein paar Mücken genossen. Außerdem haben wir begonnen, an der Uni Sportkurse zu besuchen und bisher halten wir das noch ganz gut durch – auch wenn ich es schon wieder irgendwie langweilig finde. Ich brauch irgendwie immer viel Abwechslung und kann nicht jedes Mal die gleichen Übungen machen, das wird mir immer zu doof. Ich hoffe, ich halte es noch ein paar Wochen durch, haha.

Ostern steht nun auch vor der Tür. Ich liebe Feiertage, denn da seh ich alle meine Lieben auf einen Haufen wieder. Meine Brüder, meine Nichte und Neffen, natürlich meine Eltern und Schwiegereltern. Am Samstag ist ein Osterfeuer geplant, am Sonntag werde ich das erste Mal nicht mit der Familie zusammen Geschenke im Garten suchen (oh ja, das mach ich noch, haha), sondern werde mit meinem Freund zusammen feiern. Montag sind wir dann bei mir und Dienstag geht es dann schon wieder zurück nach Hause. Zwischendurch habe ich noch Training mit meinem alten Sportteam, was mich besonders freut!

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