Die Prinzessinnen von New York von Anna Godbersen | Rezension

Worum geht es?

Gossip Girl im Jahre 1899, New York.

„Die Prinzessinnen von New York“, der erste Band dieser Reihe, war herrlich amüsant und hat mich köstlich unterhalten. Die Geschichte ist nichts besonderes, ich habe auch nichts Hochtrabendes erwartet. Umso überraschter war ich, wie gut es mir letztendlich gefallen hat.

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Wie war mein Eindruck?

Die Familie Holland, bestehend aus Mutter, zwei Töchtern und einem Tantchen, gehört zu der Oberschicht im damaligen New York. Man lernt die Bekannten, Freunde und – was mir außerordentlich gut gefallen hat – die Hausbediensteten im Laufe der Geschichte kennen. Jeder Charakter hatte ein gewisses Klischee inne, jedoch nicht so, dass es einem auf die Nerven ging. Es war teilweise ein wenig übertrieben, aber es hat sich gut in die Handlung und verschiedenen Perspektiven eingefügt, ohne es ins Schlechte zu ziehen. Ein wenig haben mich die verschiedenen Charaktere an die von Gossip Girl erinnert, jedenfalls habe ich immer die Schauspieler vor Augen gehabt, besonders bei Liz, Penelope und Henry.

„As she always did on any really important day, Penelope Hayes wore red.“

Die Handlung beginnt mit dem Ende, das hat mir besonders gut gefallen, und man möchte unbedingt wissen, wie es dazu kam und wer dahinter steckt! Besonders mochte ich die Beziehungen der Charaktere zueinander, die knisternden Flirtereien, verbotenen Affären und Beginnen von tieferen Lieben. Hinzu kam ein weiterer Handlungsstrang, den die Familie Holland zugesetzt und den Stein erst ins Rollen gebracht hat. Eins kam zum anderen und schon steckte Liz, die älteste Tochter, in einer Verlobung! Ihre kleine Schwester sorgt währrenddessen nicht minder für ihr ganz eigenes Chaos, und die Hausbediensteten haben es auch faustdick hinter den Ohren. Das Ende war hinreißend und ich kann es kaum erwarten, den Folgeband in den Händen zu halten, der sich mehr auf Lizzys beste Freundin Penelope fokussieren wird.

„She should have know that villains often come with pretty faces.“

Für einen gemütlichen Sonntagnachmittag, bei einer Tasse Tee und Schokolade, eingekuschelt in einer Decke, ist dieses Buch garantiert wunderbare Unterhaltung. Aber: Erwartet nicht zu viel.

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