Zu Besuch bei den Hohenzollern | Reisen

Vergangene Woche durfte ich drei Tage in der schönen Stadt Potsdam verbringen. Obwohl ich häufiger dort bin, habe ich nie direkt Tourist gespielt und so manche schöne Dinge sind mir bis dato verborgen geblieben. Am frühen Morgen trudelte ich bei meinem Bruder ein und blieb dort auch den gesamten Tag – Geschwisterzeit, sozusagen. Ich sah meine Nichte und Neffen, spazierte bei diesigem Wetter durch die ruhigen Straßen und genoss die wohltuenden Stunden.

Heade

Zusammen mit meiner Mama belegte ich ein Zimmer im Kaiser Friedrich Hotel, das war ziemlich groß. Und sauber. Und kuschelig warm. Und günstig. Pünktlich zum Frühstück hatten wir einen Tisch im Mövenpick reserviert, das sich direkt gegenüber Schloss Sanssouci befindet. Wir saßen in einem riesigen Wintergarten, mit Lichterketten und riesigen Pflanzen. Dort gab es ein unfassbar schönes Buffet, Himmel! Es gab Croissantpudding. CROISSANTPUDDING. Oah, das war so lecker. Und englisches Frühstück, knuspriger Speck, Fischsorten, Hackepeter, Käseplatten, Panacotta, Tiramisou – es gab einfach alles. Und es war so lecker (jetzt bekomm ich wieder Hunger, haha). Dazu ein schönes Sektchen, frischer Saft und Kaffee. Yummi.

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Gestärkt erklommen wir den kleinen Berg zum Schloss Sanssouci. Nach dem wir eine ältere, holländische Dame, die an der Kasse fragte, was man denn im Schloss alles besichten könne und warum es denn bitte so teuer ist (ich stellte fest, London hatte den Begriff „teuer“ für mich ziemlich gedehnt), überwunden hatten, bekamen wir noch Karten für die frühere Führung. Somit bin ich auch einmal durch die Zimmer des kleinen, aber strahlenden Sanssouci gestromert. Manche Räume waren wirklich schön, aber insgesamt recht karg eingerichtet. Die Bibliothek war übrigens das Schönste, haha. Im Souvenierladen kaufte ich überteuerte (ja, die waren wirklich teuer) Lesezeichen, aber sie sind SO SCHÖN.

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Anschließend fuhren wir zu meinem kleinen Highlight des Ausflugs: In die russische Siedlung Alexandrowka. Ehrlich gesagt, hatte ich mir davon nicht viel erhofft – dafür hat es mich dann doch sehr begeistert. Seitdem ich die Grischa-Trilogie gelesen habe und von Büchern wie Anna Karenina gestärkt wurde, habe ich einen Hang für das Russische. Die Siedlung bestand aus wenigen Holzhäusern, in einem befand sich ein Musem – das leider geschlossen war – und in einem anderen ein Café/kleines Restaurante. Mama und ich sind dann reingehuschelt und es war so herrlich eingerichtet! WIr bestellten uns russische Schokolade, ein kleines Gericht und bestaunten die vielen kleinen, liebevoll eingerichteten Details. Neben uns hatte eine Familie einen Tisch reserviert und der Kellner hat ziemlich coole Dinge erklärt. Hach, das war toll!

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Den Nachmittag verbrachen wir in der Brandenburgerstraße. Wir schlenderten durch die vielen kleinen und großen Läden, kauften ein wenig mehr Schnickschnack und wärmten uns im Café Heider am Nauener Tor bei einer Schokolade und leckerem, riesigem (!) Apfelstrudel auf. Ein wenig Café-Hopping haben wir an dem Tag schon gemacht. Während Dämmerung erkundeten wir noch ein wenig das Holländerviertel, dort gibt es einen abgefahren Käsekuchenladen. Hmmmm. Mit einem herzhaften Brötchen (nach so viel Zucker war das echt nötig) kehrten wir im Hotel ein und entspannten den restlichen Abend.

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Am nächsten Morgen wollten wir gerne noch das Neue Palais erkunden. Vor ein paar Jahren war ich dort zwar schon gewesen, aber so recht erinnere ich mich nicht mehr daran. Nur an die Plüschpantoffeln. Dort angekommen stellten wir jedoch fest, das dort gebaut wird. Mal wieder. Bis 2017. Man konnte zwar rein, aber rechte Lust war nicht mehr da, wenn wir nicht alles sehen konnten. Daher spazierten wir ein wenig nur den Park und bestaunten das schääne Ding von außen, ehe wir uns aufmachten, um meine Omi einzusacken (die sich auch in Potsdam rumtrieb).

Blog 4

Potsdam, du hast mich ein wenig überrascht, du kleenes Wunderland.

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5 Gedanken zu “Zu Besuch bei den Hohenzollern | Reisen

  1. catbooks schreibt:

    Ich wohne ja eigentlich auch nicht weit von Potsdam entfernt, aber trotzdem bin ich dort nie… Hab mir dieses Jahr aber vorgenommen einen Samstag hinzufahren und die Altstadt zu erkunden. 🙂 Liebe Grüße Anne

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