Vivian Versus the Apocalypse von Katie Coyle | Kurzrezension

Dieses Buch ist eine kleine Besonderheit für mich. Ich habe es vor langer Zeit im Buchladen entdeckt und vorher noch nie etwas darüber gehört. Nicht bei Goodreads, auch nicht auf Youtube und in der Bloggerwelt ist es mir ebenfalls nicht begegnet. Es ist eines der wenigen Bücher, das ich mir gekauft habe, ohne vorher andere Meinungen darüber gehört zu haben. Es scheint allgemein noch recht unbekannt zu sein. Mich hat einfach der Klappentext überzeugt, der recht witzig und nach Abwechslung klingt.

Worum geht es?

In diesem Buch hat gibt es eine große Glaubensbewegung, ein Prophet hat den Untergang der Welt vorausgesagt. Es wird einen Tag geben, an dem die, die an Gott glauben, in den Himmel zu ihm aufsteigen und gerettet werden. Die anderen werden auf der apokalyptischen Erde sozusagen in der Hölle schmoren. Die Menschheit ist gespalten in Gläubige, Scheingläubige und Atheisten. Vivian Apple, unsere jugendliche Protagonistin, ist Atheistin, deren Eltern aber streng gläubig sind. Tja, der besagte Tag kommt, Vivians Eltern verschwinden. Und hinterlassen zwei große Löcher im Dach. Mit Witz, einer Prise Zweifel und vielen Umwegen beginnt Vivian Apple ihr persönliches Abenteuer mit einer Mission vor Augen: Die Wahrheit herauszufinden. – HMH Books for Young Readers

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Vivian Versuch the Apocalypse #2 | Katie Coyle
262 Seiten • Taschenbuch • HMH Books for Young Readers

Wie war mein Eindruck?

Das Buch erzählt über einen Roadtrip durch Amerika, von drei jungen Menschen, die ihre Liebsten noch nicht aufgegeben haben. Für mich hat das Buch einige frische neue Aspekte eingebracht, die mir in anderen Bücher nicht begegnet sind. Und obwohl doch eine düstere Stimmung herrschen sollte, gibt es eine gute Portion Humor und auch ein klitzekleines bisschen Liebe. Manche Aspekte regen zum Nachdenken an, zum Beispiel die strikte Einteilung von Menschen in religiöse Gruppen.

“Don’t be the kind of person who sees groups instead of people.” – Katie Coyle

Hin und wieder hätte ich mir gewünscht, einiges wäre durchdachter gewesen oder intensiver behandelt worden. An manchen Stellen erschienen mir die Protagonisten recht gefühlskalt, wo ihre Eltern doch gerade vom Erdboden zum Himmel aufgestiegen sind. Sie alleine zurückgelassen wurden. Ein wenig mehr Tiefe hätte den Charakteren gut getan. Harp, Vivians beste Freundin, und Peter, dem sie auf ihrer Reise begegnen, runden die Geschichte hervorragend ab.

Für einen gemütlichen Sonntagnachmittag ist dieses Buch perfekt. Es liest sich schnell, der Stil ist einfach und die Handlung ist nicht unötig in die Länge gezogen. Das Ende bietet noch ein paar gute Überraschungen, sodass die Handlung unterwegs nicht eingeschlafen ist. Auf manche Dinge bekam ich Antworten, auf manche muss ich wohl im zweiten Band suchen, den ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen werde!

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