The Young Elites #1 von Marie Lu | Kurzrezension

Ein Buch, das ich mit hohen Erwartungen aus dem Bücherregal gezogen habe, ist The Young Elites von Marie Lu. Es ist der erste Teil einer Trilogie, deren finaler Band im Oktober diesen Jahres erscheint. Meine Erwartungen waren deshalb so hoch, da es sich bei dem Buch nicht um die Geschichte eines typischen Helden handelt, sondern um die eines Anti-Helden.

Ich habe eine große Schwäche für Bösewichte und Schurken, den Anti-Helden der Geschichte. Sei es der Darkling, Tom Riddle, Moriarty, Rhysand oder ja, sogar Ramsay Bolton fasziniert mich. Aber ein Buch komplett über den Bösen? Das klingt doch super!

Worum geht es?

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe… – Loewe Verlag

Eine Rezension zu Young Elites von der Autorin Marie Lu.

The Young Elites #1 | Marie Lu
355 Seiten • Hardcover • G.P. Putnam’s Sons Books For Young Read

Wie ist mein Eindruck?

The Young Elites ist ein Buch, das ich weder abgöttisch liebe, noch extrem schlecht fand. Es war ein solides Mittelding, das an einigen Ecken ruhig noch gefeilt werden könnte. Die Handlung war Zack auf Zack, die Seiten flogen nur so durch meine Hände, während ich in Adelinas Geschichte versank. Einige Ereignisse kamen sogar für mich überraschend.

Die großen Pluspunkte bilden definitiv die Idee, das grobe Setting von Venedig und das angehauchte Assassin’s Creed Feeling (well, hello Ezio darlin‘). Auch die Charaktere waren interessant, keine Frage, nur – sie waren mir herzlich egal. Sie waren flach und hatten wenig zu bieten, das ich mit ihnen mitfühlen konnte. Ich war mehr Zuschauer als Verbündeter.  Der Gegner von Alina, Teren, war der einzige, der etwas mehr Farbe hatte.

Allgemein konnte ich manche von Adelinas Entscheidungen einfach nicht nachvollziehen – Bösewicht hin oder her. Dann die fehlenden Verbindung zu den Charakteren, dadurch fehlte mir das besondere Gefühl der Geschichte. Auch das Worldbuilding war nicht so ganz ausgereift. Ich hätte mir mehr Beschreibungen und Erklärungen bezüglich der Krankheit gewünscht.

The Young Elites ist ein recht unterhaltsames Buch, das man schnell durchliest, aber dem es leider an Tiefe fehlt. Meine hohen Erwartungen wurden keinesfalls erfüllt. Trotzdem möchte ich den zweiten Teil so schnell es geht lesen, weil es mich andererseits doch gefesselt hat? Das Ende war nämlich verdammt gut und macht richtig Lust auf mehr. Kennt ihr solche Bücher? Ganz merkwürdig, daher gute 3|5 Sterne.

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