Zu Besuch auf den Silicon Docks #1| Reisen

Lange gab es keine Reisebericht hier, dabei reise ich so gern! Also husch, schnell rausgehauen, denn ich war in der Welt unterwegs.

Anfang Juni stand ein unerwartetes Reiseziel auf meinem Flugticket: Dublin! Zugegeben, Dublin hat mich nie gereizt. Meine Erwartungen waren nicht besonders hoch an die Stadt. Und von Irland wusste ich nur, dass es  verdammt grün dort ist. Jaja, die Vorurteile.

Wer trieb mich nun dorthin?

Mein Studium!

Dublin ist bündelt an seinen Grand Canal Docks das Silicon Valley Eurpas. Große Unternehmen wie Google, Facebook, YouTube, Accenture, AirBnB & Co. haben dort ihre europäischen Headquarters. Für meinen Studiengang natürlich super aufregend und genau dorthin hat es uns zur Exkursion verschlagen.

Grand Canal Dock_Dublin_Irland

Das gebuchte AirBnB lag nur einen Katzensprung entfernt von dem eigentlichen Ziel: die Google European Headquarters, gelegen auf den Silicon Docks.

In Gruppen wurden wir von drei netten Angestellten durch die riesigen Gebäude geführt. Zu Beginn gab es erstmal einen Kaffee zum Wach werden.

Leider war es genau so, wie Google in allerlei Medien nach außen präsentiert wird: Der coole Arbeitgeber mit hippen Chill-Areas, Fitnessstudio, Pool, fancy Dachterasse und Kantine. Es gibt Kicker, PlayStation und Billard.

Du kannst quasi alles machen, worauf du Bock hast, solange du gut bist und Leistungen erbringst. An den eigentlichen Arbeitsplätzen sah es dann widerum viel ruhiger aus.

Es war zwar schon cool, das mal zu sehen, aber ich hätte gerne viel mehr Input über die Arbeit selbst bekommen.

Dublin_Overview_Dachterrasse

Nach dem Besuch bei Google begleitete uns eine wahre Wettervielfalt durch Dublin. Ich hatte außerdem absolut keine Ahnung, was typische Must-See’s dort sind.

Trinity College_Dublin_Irland

Dublin ist eine recht „kleine“ Großstadt und gerade das Zentrum ist super zu Fuß zu erkunden. In einem Spaziergang haben wir sowohl Dublin Castle, das Trinity College, St. Patrick’s Cathedrale, Temple Bar, die Grafton Street und die Halfpenny Bridge ganz tourimäßig erkundet.

Die Whiskey Distillery haben wir nicht angesehen, weil wir Bier Whiskey vorziehen und das Guiness Storehouse haben wir ebenfalls nicht besucht, weil Preis und Interesse einfach nicht harmonierten (Dublin ist scheiße teuer).

Dublin_IrlandHalfpenny Bridge_Dublin_Liffey

Was ist nun mein Eindruck von Dublin?

Nachts ist es viel schöner dort als am Tag, wenn die Live Musik durch die Straßen klingt, die ganzen Pubs erleuchtet sind und man an dem Liffey nach Hause schlendert. Empfehlen kann ich das The Old Storehouse – das Essen dort war grandios! Der beste und zugleich für mich bisher größte Pub war definitiv O’Neills Pub mit Live Musik, Stepp-tanzenden Kellnern und vielen verwinkelten Ecken und zwei Etagen.

Was hat mich nun gestört? Ich habe mir Dublin irgendwie … „irischer“ vorgestellt. Dublin ist nun mal eine Haupstadt, ich weiß, viel ländlichen Kleinstadtcharme hat es nun mal nicht. Wahrscheinlich lag es aber auch an den vielen Baustellen. Denn davon gibt es unzählige in Dublins Innenstadt (und der Verkehr ist schleichend, zu Fuß ist man da ganz fix).

Daher war unser Eindruck eher schmälernd. Es war schön, Dublin mal gesehen zu haben, aber so richtig Liebe und Herzchen war es nicht.

Und was haben wir dagegen unternommen, statt zu jammern?

Wir sind aufs Land gefahren! (tbc)

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