Mein Reading Journal

Zugegeben bin ich ein Neuling auf diesem Gebiet. Ich horte unheimlich gerne zig Notizbücher, dabei traue ich mich nie, sie wirklich mit Inhalten zu füllen.

Anfang des Jahres war ich in Berlin und habe mir im Dussmann dieses hübsche Notizheft gekauft. Im Hinterkopf mit der Idee, ein Reading Journal für 2017 zu führen. Und bis jetzt klappt es wunderbar.

Mein Reading Journal.jpg

Auf der ersten Seite befinden sich allgemeine Information.

Bullet Journal Ziele Goals Reading

Direkt im Anschluss folgt eine Liste, auf der sich die bisher gelesenen Bücher im Überblick befinden.

Reading Journal Bujo Read Gelesen Bücher

Die einzelnen Bücher bekommen natürlich auch ihren Platz. Titel, Autor, Seitenanzahl sowie die letztliche Bewertung finden hier ihren Platz.

Meine Notizen sind eine Mischform aus Reading-Update und Rezension. Bereits während des Lesens halte ich meine Gedanken zu dem Buch fest. Wie gefällt mir die Idee? Wie ist die Umsetzung auf den ersten Seiten gelungen? Finde ich schnell in die Geschichte? Sind die Charaktere liebenswert? Gibt es Logiklöcher? Hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht? Auch Ratespielchen kommen das ein oder andere Mal in meinem Gekritzel vor, wie sich die Handlung wohl weiterentwickeln wird.

Bücher lesen Rezension Reading Journal Bujo

Ist ein Monat beendet, ziehe ich einen kurzen Lesemonat. An dieser Stelle trage ich auch meine Neuzugänge ein. Zugegeben bin ich mit dieser Übersicht noch nicht zufrieden, aber für den Anfang genügt es ersteinmal.

Monatsübersicht Reading Journal Bujo lesen Bücher

Ehrlich gesagt, hatte ich auch etwas zu kämpfen. Lohnt sich denn ein Reading Journal, wenn man gleichzeitig bei Goodreads angemeldet ist? Vor Augen geführt ist es wohl sehr abhängig davon, wie intensiv man Goodreads nutzt. Auch dort kann man Leseupdates eintragen und nachschlagen, Rezension schreiben und hat alles auf einen Blick.

Doch Leseupdates trage ich dort nur selten bis gar nicht ein und finde es dementsprechend toll, in meinem Reading Journal nachzuschlagen und in alten Erinnerungen an bestimmte Bücher zu versinken.

Ein wahrer Schatz kann es sogar sein, wenn ein Reread ansteht und man seine alten Gedanken mit neuen Ansichten beim zweiten Leseprozess vergleichen kann. Oder eine Reihe fortsetzen will, der erste Teil aber schon ewig zurückliegt und man anhand seiner Notizen auf die Sprünge geholfen wird.


Besitzt ihr ein Reading Journal oder lohnt es sich in euren Augen nicht? Nutzt ihr lieber andere Mittel, euren Lesevorgang festzuhalten?

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4 Kommentare zu „Mein Reading Journal

  1. Hey 🙂
    Ich nutze ein Journal, ebenso Goodreads und auf meinem Blog halte ich es in einer Übersicht fest. Also im Grunde genommen doppelt gemoppelt, aber so kann ich online, sowie offline schauen was gerade aktuell ist 🙂
    Liebe Grüße und schöner Einblick

  2. Liebe Franzi,

    wenn ich dir so einfach mal frei heraus sagen darf, was mir mein erster Eindruck sagt: Du bist mir sehr sympathisch! Und das sage ich nicht nur, weil ich noch jemanden gefunden habe, der Notizbücher so sehr liebt, dass er sich vor dem ersten Ansetzen des Füllers/Kugelschreibers „fürchtet“. 😀

    Ansonsten muss ich dir sagen, dass ich es sehr bemerkenswert finde, dass du immer noch auf handschriftliche Notizen setzt! Wirklich toll, ich hoffe, dass behältst du weiterhin bei trotz das es so viele andere Möglichkeiten gibt.

    Ich lasse ganz liebe Grüße da
    Natascha 🙂

    1. Hallo Natascha,
      vielen Dank für deine lieben Worte! 🙂 Handschriftliche Notizen zu setzen lässt mich irgendwie auch noch einmal ganz anders über das jeweilige Buch nachdenken als wenn ich auf die schnelle es in den PC eintippe.

      Liebe Grüße!

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